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Marketing-Glossar: 40 Begriffe kurz erklärt

Die wichtigsten Begriffe aus Branding, Webdesign, SEO und Performance Marketing, verständlich erklärt.

Marketing lebt von Fachbegriffen, und die wenigsten davon erklären sich selbst. In diesem Marketing-Glossar haben wir von JXS deshalb 40 Begriffe gesammelt und kurz erklärt, die in unseren Projekten, Angeboten und Gesprächen regelmäßig vorkommen: von Branding über SEO bis zur Conversion-Rate. Verständlich formuliert, ohne Fachchinesisch, damit Sie in jedem Agenturgespräch auf Augenhöhe mitreden können, bei uns und überall sonst.

Marke und Design

Branding
Der Aufbau und die Pflege einer Marke: Positionierung, Design, Sprache und alles, was ein Unternehmen unterscheidbar macht. Gutes Branding sorgt dafür, dass Kunden sich erinnern, vertrauen und bereit sind, mehr zu zahlen als beim austauschbaren Wettbewerb.
Corporate Design
Das visuelle Regelwerk eines Unternehmens: Logo, Farben, Schriften, Bildsprache und Gestaltungsraster. Es sorgt dafür, dass jeder Kontaktpunkt, von der Visitenkarte bis zur Website, erkennbar aus demselben Haus kommt.
Corporate Identity
Der Überbegriff über allem, was die Identität eines Unternehmens ausmacht: das Erscheinungsbild (Corporate Design), die Kommunikation und das Verhalten. Kurz gesagt: wie ein Unternehmen aussieht, spricht und handelt.
Positionierung
Die Antwort auf die Frage, wofür ein Unternehmen steht und warum Kunden es wählen sollten. Eine klare Positionierung ist die Grundlage jeder Marke, ohne sie bleiben Design und Werbung beliebig.
Claim
Der kurze Satz oder die Wortgruppe, die eine Marke begleitet und ihr Versprechen auf den Punkt bringt. Ein guter Claim ist merkbar, unterscheidbar und hält länger als eine Werbekampagne.
Styleguide
Das Dokument, in dem alle Regeln des Corporate Designs festgehalten sind: Logoverwendung, Farbwerte, Schriften, Abstände, Anwendungsbeispiele. Damit kann jeder Dienstleister und jede Abteilung konsistent im Sinne der Marke arbeiten.
Markenrelaunch
Die Überarbeitung einer bestehenden Marke: Positionierung schärfen, Design modernisieren, Auftritt vereinheitlichen. Gut gemacht bleibt die Wiedererkennung erhalten, während der Auftritt wieder zur Realität des Unternehmens passt.
Employer Branding
Markenarbeit mit Blick auf Bewerber statt Kunden: Wie attraktiv wirkt ein Unternehmen als Arbeitgeber? Karriereseite, echte Einblicke und Bewertungen entscheiden heute mit darüber, wer sich überhaupt bewirbt.

Website und Technik

Responsive Design
Eine Website, die sich automatisch an jede Bildschirmgröße anpasst, vom Smartphone bis zum großen Monitor. Seit Google mobil zuerst bewertet, ist das keine Option mehr, sondern Grundvoraussetzung.
Content-Management-System (CMS)
Software, mit der sich Website-Inhalte ohne Programmierkenntnisse pflegen lassen, das bekannteste ist WordPress. Sinnvoll, wenn Inhalte regelmäßig intern geändert werden sollen, nicht jede Website braucht zwingend eines.
Landingpage
Eine fokussierte Einzelseite mit genau einem Ziel, meist einer Anfrage oder einem Kauf. Sie gehört zu jeder Werbekampagne, denn Anzeigen, die auf die allgemeine Startseite führen, verschenken einen großen Teil ihres Budgets.
Barrierefreiheit
Die Gestaltung einer Website so, dass auch Menschen mit Einschränkungen sie nutzen können: ausreichende Kontraste, Tastaturbedienung, Alternativtexte. Seit 2025 für viele Unternehmen gesetzlich verpflichtend, sinnvoll für alle.
SSL-Verschlüsselung
Die verschlüsselte Verbindung zwischen Browser und Website, erkennbar am Schloss-Symbol und an https in der Adresse. Standard für jede seriöse Website und ein Faktor, den auch Google bewertet.
Core Web Vitals
Googles Messwerte für die Nutzererfahrung einer Website: Wie schnell lädt der sichtbare Inhalt, wie stabil bleibt das Layout, wie flott reagiert die Seite auf Eingaben. Schlechte Werte kosten Rankings und Besucher.
301-Weiterleitung
Die dauerhafte Umleitung einer alten Web-Adresse auf eine neue. Beim Website-Relaunch entscheidet sie darüber, ob aufgebaute Google-Rankings erhalten bleiben oder verloren gehen.
Hosting
Der Betrieb einer Website auf einem Server. Wichtig sind Geschwindigkeit, Verfügbarkeit, tägliche Backups und bei deutschen Unternehmen ein Serverstandort in Deutschland, schon aus Datenschutzgründen.

Suchmaschinen und SEO

SEO (Suchmaschinenoptimierung)
Alle Maßnahmen, mit denen eine Website in den unbezahlten Google-Ergebnissen besser gefunden wird: Technik, Inhalte und Verlinkung. SEO wirkt langsam, dafür dauerhaft, und ist damit das Gegenstück zur gemieteten Sichtbarkeit über Anzeigen.
Keyword
Der Suchbegriff, den Menschen bei Google eingeben. Die Kunst besteht darin, die Begriffe zu finden, die echte Kaufabsicht tragen, und die eigenen Seiten gezielt darauf auszurichten.
Title-Tag
Die Überschrift einer Seite im Google-Ergebnis und im Browser-Tab. Einer der wichtigsten SEO-Faktoren überhaupt: Er soll das Haupt-Keyword enthalten, zum Klick motivieren und nicht abgeschnitten werden.
Meta-Description
Der kurze Beschreibungstext unter dem Titel im Google-Ergebnis. Sie ist kein direkter Rankingfaktor, entscheidet aber mit, ob jemand klickt, und gehört deshalb auf jede Seite individuell formuliert.
Canonical-Tag
Ein technischer Hinweis im Quellcode, der Google die verbindliche Adresse einer Seite nennt. Er verhindert, dass identische Inhalte unter mehreren Adressen als Duplikate gewertet werden und sich gegenseitig schwächen.
Backlink
Ein Link von einer fremden Website auf die eigene. Für Google ein Vertrauenssignal: Wer von relevanten, seriösen Seiten verlinkt wird, gilt als empfehlenswert. Qualität zählt dabei weit mehr als Menge.
Sitemap
Ein maschinenlesbares Inhaltsverzeichnis aller Seiten einer Website, das bei Google eingereicht wird. Sie hilft der Suchmaschine, alle Inhalte zu finden und Änderungen schneller zu erfassen.
Lokales SEO
Die Optimierung auf regionale Suchanfragen wie Werbeagentur Bonn. Kernbausteine sind das Google Unternehmensprofil, Bewertungen, einheitliche Firmendaten im Netz und regional ausgerichtete Website-Inhalte.

Werbung und Performance

SEA (Suchmaschinenwerbung)
Bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen, praktisch meist Google Ads. Die Anzeige erscheint genau dann, wenn jemand nach der eigenen Leistung sucht, bezahlt wird in der Regel pro Klick.
CPC (Cost per Click)
Der Preis für einen einzelnen Klick auf eine Anzeige. Er entsteht in einer Auktion und schwankt je nach Branche zwischen wenigen Cent und zweistelligen Eurobeträgen, entscheidend ist, was am Ende eine Anfrage kostet.
CTR (Click-Through-Rate)
Der Anteil der Menschen, die eine Anzeige oder ein Suchergebnis sehen und tatsächlich klicken. Eine niedrige Klickrate deutet auf unpassende Botschaften oder die falsche Zielgruppe hin.
Conversion
Der Moment, in dem ein Besucher zum Interessenten oder Kunden wird: eine Anfrage, ein Anruf, ein Kauf. Conversions sind die Währung, in der sich Marketing wirklich messen lässt.
Conversion-Rate
Der Anteil der Besucher, die eine Conversion ausführen. Steigt sie von zwei auf vier Prozent, halbiert das die Kosten pro Anfrage, deshalb ist die Optimierung der Zielseiten oft wirksamer als mehr Werbebudget.
Remarketing
Werbung, die gezielt Menschen erneut anspricht, die bereits auf der Website waren. Weil das erste Interesse schon bezahlt ist, gehören Remarketing-Anzeigen meist zu den günstigsten Conversions im gesamten Setup.
ROAS (Return on Ad Spend)
Das Verhältnis von Umsatz zu Werbeausgaben: Ein ROAS von fünf bedeutet fünf Euro Umsatz pro eingesetztem Werbe-Euro. Die zentrale Steuerungsgröße für Shops und alle, die Kampagnen wirtschaftlich bewerten wollen.
A/B-Test
Der direkte Vergleich zweier Varianten, etwa zweier Überschriften oder Zielseiten, unter echten Besuchern. Statt zu raten, was besser funktioniert, entscheidet die Messung, und kleine Unterschiede summieren sich zu großen Ergebnissen.

Content und Social Media

Content Marketing
Sichtbarkeit durch nützliche Inhalte statt durch Werbung: Ratgeber, Blogbeiträge, Videos, die Fragen der Zielgruppe beantworten. Wirkt doppelt, beim Menschen als Vertrauensaufbau und bei Google als Rankingfutter.
Redaktionsplan
Die vorausschauende Planung von Inhalten: welche Themen, welche Formate, welche Kanäle, wann. Er macht aus zufälligem Posten ein System und ist der Unterschied zwischen Kanälen, die leben, und solchen, die verwaisen.
Reichweite
Die Anzahl der Menschen, die einen Inhalt zu sehen bekommen. Wichtig als Rohstoff, aber allein wenig wert, entscheidend ist, ob die richtigen Menschen erreicht werden und ob daraus Reaktionen entstehen.
Engagement
Alle aktiven Reaktionen auf Inhalte: Kommentare, geteilte Beiträge, gespeicherte Posts, Nachrichten. Ein besserer Gradmesser für Wirkung als reine Followerzahlen, weil Engagement echtes Interesse zeigt.
Community Management
Die laufende Betreuung der eigenen Kanäle: auf Kommentare und Nachrichten antworten, Gespräche führen, Bewertungen beantworten. Oft unterschätzt, dabei entsteht genau hier die Bindung, für die Social Media eigentlich da ist.
Call-to-Action
Die konkrete Handlungsaufforderung an den Besucher: jetzt anfragen, Termin buchen, Angebot ansehen. Inhalte ohne klaren nächsten Schritt verschenken Wirkung, egal wie gut sie sonst sind.
KPI (Key Performance Indicator)
Die Kennzahl, an der der Erfolg einer Maßnahme gemessen wird, etwa Kosten pro Anfrage, Conversion-Rate oder organische Besucher. Gute KPIs hängen am Geschäftsziel, nicht an Eitelkeitswerten wie Likes.
E-E-A-T
Googles Qualitätskriterien für Inhalte: Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness, also Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Erkennbare Autoren mit nachweisbarer Kompetenz werden für Rankings immer wichtiger.

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